Fanfreundschaft

Neusser EV - EHC Dortmund - EV Duisburg


Wer hätte das für möglich gehalten?
Jetzt feiern nicht nur die Neusser und Dortmunder zusammen, nein! Jetzt feiert man mittlerweile zu dritt!
Nach dem Freundschaftsspiel der Duisburger in Neuss (09.11.2001), schrieb Tim aus Duisburg einen Kommentar ins Neusser Gästebuch. Tanne hatte nichts besseres zu tun, als ihm daraufhin eine Mail zu schicken... Da war es passiert! Tim, der so etwas noch nicht erlebt hatte, beschloß zusammen mit der Löwenbeanie, den Neussern einen weiteren Besuch abzustatten. Dieser entwickelte sich zu einem Eishockeyfreundschaftsfest und so kamen sie fortan häufiger mal vorbei. Aber auch die Neusser ließen sich hin und wieder in Duisburg blicken, was Tim und Beanie mit weiteren Besuchen, auch auswärts, beantworteten. Zum Spiel der Neusser gegen die Herner EG am 19.01.2002 kamen dann viele Fans vom Duisburger Fanclub “Die Eislosen”, sowie auch vom Fanclub “Eisbreaker” und weitere Duisburger Fans, um einerseits ihrem ehemaligem Kapitän und Ehrenmitglied Ron Noack ein Eislosen-Trikot zu überreichen, andererseits um die Neusser Mannschaft anzufeuern. Es war ein herrlicher Abend, der im “Sporting Life” noch zu einem würdigen Abschluß fand. Hier noch einmal einen riesigen Dank an die Eislosen, die mir an diesem Tag ein Eislosen-Wimpel überreichten. Nachdem ich dann auch noch einen Schal gegen einen Eislosen-Schal tauschen durfte, war der Abend, zumindest für mich, perfekt. Aber auch von allen anderen Seiten habe ich nur positive Rückmeldungen bekommen! An diesem Abend feierte man das erst Mal zu dritt! Zwischendurch besuchten immer wieder einige Neusser die Spiele des EVD´s und natürlich auch des EHC Dortmunds, ehe bereits am 15.02.2002 der nächste Besuch in Neuss erfolgte. Und wieder ein erfolgreicher Abend, der allen beteiligten Personen viel Spaß bereitete! Nun schallt es durch die Hallen der Regionalliga NRW und der 2. Bundesliga: Dortmund - Duisburg - NEV!!!

Viele Fotos und weitere Berichte findet Ihr auf den Seiten der Eislosen und demnächst wohl auch bei den Eisheiligen.

07. bis 09. Juni 2002: Das Fanzelten war ein voller Erfolg! Wir waren 39 Leute und ein Hund...
Im Einzelnen ohne bestimmte Reihenfolge (Weibchen zuerst; Dortmund - Duisburg - Neuss): Beanie, Daniela, Daniela, Sylvie, Katja, Melanie, Melanie, Stetzi, Tina, Jenny, Micky, Ela, SabiMe, Nadja, Bianka, Susi, Milan, F..... Torsten (Hennef), Gödy, Lunge, Altstadt, Hägar, Barney, Sibbi, Dude, Ronny, Stefan, Nedelko, Kai, BoKa, BigMac, Domme, Gumble, Sebi, Murphy, Andi, Alex, Daniel, Tanne und Darvin! Falls ich jemanden vergessen habe, bitte melden!
Micky und Udo konnten es - mal wieder - nicht aushalten und waren erneut als erstes auf dem “Jugendzeltplatz”. Doch die nächsten ließen nicht lange auf sich warten und so standen die ersten Zelte bereits kurz nach 17:00 Uhr. Bald wurden sämtliche Fressalien und Getränke in die Luxus-Grillhütte gebracht und das Feuer entzündet. Das fanzeltengehnwochenende ward eröffnet! Immer mehr Fans strömten in die Eifel, so daß bald knapp 20 Zelte den Platz schmückten. Insbesondere das “2-Mann-Zelt” von Lunge war schon imponierend! ;-) Dann wurde gegrillt, getrunken, gelacht, gequatscht, gesungen und was weiß ich nicht noch! Es war absolut Klasse! Die Letzten gingen wie immer erst im Hellen ins Zelt, während andere bereits wieder aufstanden. Wer auch immer als letztes aus seinem aufgeheizten Zelt stieg, Tanne war es diesmal nicht. Im Gegenteil, am Sonntag war er gar der Erste!!!
Den Samstag Vormittag verbrachte man dann mit Kartenspielen, Fußballspielen, Essen, Selbstverstümmelung (Torsten, Tanne, Dude etc.) und Warten. Worauf? Auf die von Daniel und Tanne organisierte Fan-WM, welche, wie auch schon im letzten Jahr von Micky und Udo, erneut ein voller Erfolg war. Nicht nur die praktischen “Übungen”, z.B. Konfettiherstellung mit handelsüblichen Bürolochern, sondern auch der theoretische Teil wußte, darf man den Aussagen glauben, zu gefallen. Nachdem dann alle einen Preis eingeheimst hatten, wurden die Sieger, welche die nächste Fan-WM ausrichten müssen, gefeiert. In Persona: Micky, Hennef (F..... Torsten), Ronny und Stefan. Herrlich mit anzusehen, wie nach Abgabe der Hefter das Getuschel losging: “Was hast Du den da? — Und da?” Wie nach einer Klassenarbeit! :-)
Zwei und der Hund waren “nur” von Freitag bis Samstag früh da, drei “nur” den Samstag, andere “nur” von Samstag Abend bis Sonntag. Aber keiner von ihnen hat es bereut, die Fahrt auf sich genommen zu haben. Die Dortmunder haben es auch endlich einmal geschafft die Neusser im Fußball zu besiegen, was wohl daran lag, das gleich drei Neusser Leistungsträger nicht mitwirken konnten. Das soll keine Ausrede sein! Wir haben die Dortmunder verdient gewinnen lassen, damit sie auch nächstes Jahr wieder so zahlreich kommen werden! Nun steht es 47:1 für die Neusser oder so... :-)
Auch der Samstag Abend verlief rundweg harmonisch und es wurde unglaublich viel gelacht, ja selbst der Dude mit seinen gebrochenen Rippen, ausgekugelten Armen und Beinen, seinem Bandscheibenvorfall, und dem Malaria-Fieber, konnte sich dem bunten Treiben nicht entziehen... Am Sonntag früh wurde dann noch einmal feudal gefrühstückt und die “Kaffeetante” Melanie versorgte die Meute mit schwarzem Gold. Wieder einmal viel zu schnell ging das Wochenende zu Ende und es gibt jetzt schon bestimmt einige, welche die Wochen zum nächsten fanzeltengehnwochenende zählen! Alle die nicht dabei waren, sollten sich ärgern, so einen Spaß verpaßt zu haben!
Hier noch einige Fotos... Weitere folgen, wenn ich den einen oder anderen Film zum einscannen bekommen habe. Aber auch weitere Nachberichte folgen, da Beanie, Dude und BoKa ihre Eindrücke niederschreiben wollen! Links und/oder Veröffentlichung dann auch hier zu finden.

Hier ein Bericht von Beanie: Unzensiert, ungekürzt...

Bericht zum großen Neuss-Dortmunder-Duisburger Fanfreundschaftszeltengehenwochenende

Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn. Ich kann nur sagen, dass alle, die nicht mit dabei waren, wirklich was verpasst haben.

Freitag, 07.06.2002:
Naja, eigentlich hatte ich Bedenken, mit zum Zelten zu fahren. Ich war lange krankgeschrieben und konnte mir wirklich keine Erkältung oder sowas leisten. Es war ja Regen angesagt. Auf der Hinfahrt, die sich doch ein wenig komplizierter gestaltete, regnete es auch genug. Dann aber das ganze Wochenende kein einziger Tropfen mehr. Goldenes Wetter, Sonnenschein, trallalla... Jut, schnell noch eingekauft und das Auto vollgepackt, denn ich musste noch einen klitzekleinen Umweg in Kauf nehmen, Beanie ist nämlich doch tatsächlich einen ganzen Tag vorher eingefallen, dass ihr Zelt in Holland im Häuschen ihrer Eltern vor sich hinvegetiert. Also Punkt 20.00 Uhr in den Sattel geschwungen und mit Vollgas gen Tulpenland. Habe das Zelt dann auch innerhalb einer viertel Stunde gefunden, supi. Dann gen Südwesten auf die A61, brettern was das Zeug hält, denn es wurde langsam dunkel, und Zelt im Dunkeln aufbauen... na ja, also, damit hab ich schon extreme Schwierigkeiten, wenn's hell ist! Dementsprechend ging's im Tiefflug Richtung Eifel.

Tja, angekommen bin ich dort gegen 22.45 Uhr... Und es war dunkel. Aber kein Problem, denn mittlerweile hätte ich auch vorher wissen können, dass dieses asoziale Pack der Neusser Fankultur übermenschlich hilfsbereit ist (*ggg*)!!! Kaum gesagt, bzw. gedacht, schon erfahren: Nach den üblichen Begrüßungsfloskeln wurden Autos herangefahren, die Licht spendeten, danach mein Auto leergeräumt, mein Zelt aufgebaut, meine Luftmatratze aufgeblasen und alles im Zelt verstaut. Ungelogen, das Anstrengendste war das ewige Luftholen zwischen den Zügen an den zwei Zigaretten, die ich während des Aufbaus geraucht habe. Ansonsten durfte ich zuschauen, einfach klasse! Im Handumdrehen war somit alles fertig und ich auch, nach dem Überschallflug. Ok, stockduster, nur ca. 50 m entfernt konnte ich eine Hütte ausmachen, aus der Feuerschein loderte. Gut, Taschenlampe geschnappt und losgedackelt. Dort saßen sie dann gemütlich beieinander, Dortmunder und Neusser Samariter, mitten in der Ausübung ihrer obersten Direktive: Vernichtung böser Flüssigkeiten sowie cholesterinsteigernden Grillgutes, um die Welt zu retten!!! DORTMUND, DUISBURG, NEV, tätig im Namen des Herrn! Habe mich natürlich gerne gefügt.

Später ließen wir den Abend dann gemütlich am Lagerfeuer außerhalb der Hütte an der Feuerstelle ausklingen. Ronny sorgte für ein anständiges Feuerchen und ging in dieser Arbeit so sehr auf, dass er es sogar nach diversen Bierchen, Whiskys und anderen Getränken sogar im Schlaf nicht mehr aus den Augen lassen wollte. Irgendwann fiel er einfach um und pennte ein... *g*. Halb sieben Uhr morgens kroch ich dann in mein Zelt und hab doch tatsächlich ne gaaanze Stunde geschlafen, dann wurde es zu warm im Zelt...

Samstag, 08.06.2002:
Halb acht wach, Kopfschmerzen, leichte Übelkeit... örks... erstmal raus aus dem Zelt, diese Hitze darin konnte man nicht aushalten. Ok, wo waren die Aspirin noch gleich? Danach konnte man sich am besten ein stilles schattiges Plätzchen suchen, warten, bis die Aspirin wirkten, die Übelkeit verflogen ist und dabei beobachten, wie die Leidensgenossen einer nach dem anderen aus den Zelten krochen und das Licht (helles! Licht) des Tages erspähten. Lustig, es gibt keine bessere Comedyshow, auch wenn ich selbst auch so aufgestanden bin. Einige wackeln zum Frühstück, andere fragen, bevor sie überhaupt “Guten Morgen” sagen: “Wo is der Ball, hä?” Unsere Dortmunder Freunde schienen mit dem Ball regelrecht verwachsen zu sein..., eine gewisse Sucht nach dem runden Teilchen war keinesfalls zu übersehen.

Bis ca. 15.00 Uhr passierte dann auch nicht wirklich viel, was alle aber auch begrüßten. Einige nutzten die Zeit, einfach wieder beizukommen und wieder normal sehen zu können (ja, genau), andere legten einen Marathon im Fußballspielen hin, wieder andere relaxten einfach in der Sonne oder fingen schon mal wieder an zu grillen.

Dann das Highlight des Tages: Die Fan-WM!!
Das Los entscheidet, wer in welche der sieben Gruppen à 4 Leute kommt. Dann geht's los, erste Aufgabe Puckwerfen, aber mit verbundenen Augen, der Gruppenpartner muß versuchen, mit einem Eimer zu fangen.
Zweite Aufgabe, mit einem Eishockeyschläger ein kleines Tor mit einem Hartgummiball treffen, und das auf der Schlaglochwiese... war ziemlich schwierig, umso größer der Jubel, wenn es mal einer geschafft hat!
Dritte Aufgabe, alle vier Gruppenmitglieder gleichzeitig einen Katalog durchlochen, um Konfetti zu produzieren. Lustisch, zwei Locher haben dabei das Zeitliche gesegnet.
Vierte und letzte Aufgabe war ein dreiseitiger Fragebogen, Fragen über Eishockey, aber auch generell über die drei Städte.

Naja, habe gekämpft, wie eine Löwin *zwinker*, fand mich dann zusammen mit meinen Teammitgliedern, alle drei Dortmunder, auf dem 5. Platz wieder. Ich hatte Schlimmeres geahnt... loool.
An dieser Stelle ein riesengroßes Lob an Daniel #11 und Tanne, die diese Fan-WM ausgerichtet haben. Das hat riesigen Spaß gemacht und die Preise, jeder bekam einen Puck mit Aufdruck Fan-WM und Platzierung, sind einfach genial! Auf Fotos werden die auch noch zu sehen sein.

Danach gings ans Grillen und Feiern!! Wobei der erste Platz nicht so sehr gefeiert hat, denn die sind die Glücklichen, die die nächste Fan-WM ausrichten müssen. Schon während der Spiele hörte man oft: “Hauptsache, wir werden nicht erster...” Dies hat die Freude aber nicht wirklich gemindert, war ja nur Spaaaß!

Zum Abend gibt es nicht allzu viel zu berichten, obwohl dies für mich der lustigste Teil gewesen ist. Grillen, diverse Getränke (Danke, Daniel!!! Schön, dass Du meinen Satz “Das ist jetzt aber wirklich der Letzte!” Beim Einschenken Deiner Pinnekens immer wieder gekonnt überhört hast *lach*), Fachsimpeleien, Feueranfachereien (eher Buschbrand, schien mir manchmal, aber sooo schön groß, faszinierend) und vor allen Dingen Neuvergabe von Nicknamen, nicht wahr, Ficken-Torsten? Und ja, ich schreib's aus. So. Selber schuld, aber warum musst Du auch so ehrlich sein und Deine Dauerrattigkeit allgemein kundtun? Ja, Daniel auch, aber anscheinend bist Du mehr aufgefallen, schon damals in Mannheim beim Play-Off-Finale... Ich kann nur sagen, BAUCHSCHMERZEN VOR LACHEN, DANKE!!!

Sonntag, 09.06.2002:
Generell ein Ausklingen des Super-Wochenendes. Alle waren mit Packen beschäftigt, gegen 12.00 Uhr mittags ging's dann für alle gen Heimat. Insgesamt gesehen Kultstatus und extrem wiederholungsbedürftig! Auch der Platz an sich hat's wirklich in sich, wir waren, bis auf die Wanderkolonnen, ganz unter uns, Fußballfeld, Pferdetränke mit fließend kaltem Wasser, Eifeler Plumpsklos ohne Wasserspülung, das ist alles wirklich urig gewesen! Aber wir hatten ja auch alles, was wir brauchten, nicht wahr? Eishockeyfans mit viel Spaß und supersympathisch, werden sich die Leute gedacht haben, die an uns vorübergezogen sind und uns dabei beobachtet haben. Und genau das war es auch!

Danke an die Ausrichter, das Wochenende war genial! Wiederholung erwünscht! Und ich hoffe, ich kann Eure Anfrage dann positiv bestätigen, dass sich dann ein paar mehr Duisburger/Eislose, außer der Einzelkämpferin, dem Spaß anschließen. Test positiv, Suchtfaktor bestätigt!! Over and out.

Grüßchens,
Die Beanie

Hier ein Bericht vom Dude: Unzensiert, ungekürzt... - Wenn auch inhaltlich falsch, da doch mehr Neusser da waren als Dortmunder! Teil I:

3.FanFreundschaftsZeltenGehnWochenende vom 7. - 9.6.2002 irgendwo in der Eifel

Teil 1 - Die Ankunft

Die Eifel. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2002.Dies ist die Geschichte des Sambabusses von Holger, genannt BoKa, den wir bestiegen, um fremde Welten und ungewöhnliche Lebensformen zu entdecken. Wir drangen dabei in Dimensionen vor, in denen noch nie so viele Dortmunder zuvor gewesen sind...

Und das war tatsächlich eine klasse Sache, so viele Fans aus Dortmund begrüßen zu dürfen. Erstmals in drei Jahren, waren die Rot-Weiß-Blauen gar in der Überzahl. Das hatte was, ausgerechnet in dem Jahr, welches wir als “das Aufbruchsjahr” auserkoren haben. Der Aufbruch 2002 - er hat gerade in der Eifel seinen Anfang genommen.

Doch beginnen wir mit dem Rückblick am Freitag. Gegen 17:00 Uhr versammelten sich zunächst mal alle Besatzungsmitglieder des Sambabusses beim Dude. Nachdem Taschen, Rucksäcke, Zelte und natürlich nicht eben wenig Bier verstaut waren, bestiegen acht wild entschlossene den Bus. Hingesetzt, Büchse Bier an den Hals und ab ging die wilde Fahrt. Nach nur drei Pinkelpausen und mehreren Dosen Pils erreichte der Bus dann tatsächlich auch sein Ziel. Unser erstes Vorhaben, nicht schon wieder 313 Kilometer zu fahren, war also auf Anhieb geglückt. Gut gelaunt und zum Teil doch schon leicht angeschlagen, kletterten wir aus dem Spaßfahrzeug. Nachdem die Begrüßungszeremonien vollzogen und die Zelte, mehr oder weniger souverän, aufgebaut waren, ging es mal gleich auf die Wiese um dort einen gepflegten Ball zu spielen. Hier wurde nach relativ kurzer Zeit schon klar, daß man im allgemeinen doch ganz gern auf die kanadische, wahlweise skandinavische Karte setzte. Der Dude wurde denn auch gleich mal übel umgeklotzt und schied mit einer netten Rippenprellung erst mal aus. Der Übeltäter war ausgerechnet Milan, der Shane Nuttley des Dortmunder Fußballs, halb so alt und schwer wie Dude. Das war peinlich, das tat weh. Und es kristallisierte sich noch etwas anderes heraus: Ein neues offensives “Hacke-Spitze-Eins-Zwei-Drei-Traumpaar” sollte mit Dude und BoKa hier noch für Furore sorgen, aber dazu später mehr bei der Episode: Gegen Dortmund habt Ihr keine Chance...

Nach dem Kick folgte das “Mütchenkühlen” und ´s erste gemütliche Beisammensein. Der Riesen-Grill war schon angeworfen und ordentlich bestückt. Das (Dortmunder) Pils-Bier floss in strömen. Vereinzelt wurden sogar auch Alt-, Saft- und sogar Colatrinker gesichtet. Aber wie gesagt, wir waren ja gekommen um ungewöhnliche Lebensformen zu entdecken.

Apropos ungewöhnliche Lebensformen...erstmals, seit Erfindung der Bierdose, wurden auch Wesen aus einer Galaxie in der Nähe von Holland gesichtet. Von den Planeten “Duisburg” und “Krefeld” fanden sich zwei Geschöpfe ein, die - man mag uns glauben oder nicht - ebenfalls supi-nett waren... und wir werden immer mehr!

Nachdem wir alle lecker gegessen und noch leckerer getrunken hatten, wurde draußen ein nettes Lagerfeuer entfacht, um das sich der harte Kern geschichtenerzählenderweise bis in die frühen Morgenstunden vergnügte. Jaja, Feuer hat schon etwas magisches... Der erste Abend war wunderschön und reich an vielen, lustigen Geschichten, die alle zusammen erzählt, hier jeden Rahmen sprengen würden. Aber “eine kleine Anekdote” muß hier in jedem Fall noch Erwähnung finden. Lunge, dieser harte Hund, mußte sich nämlich unbedingt noch mit der Grillhütte anlegen! Mit einer gezielten Kopfnuss gegen eine Fensterlade wollte er die Hütte in die Knie zwingen, was sich jedoch als übermächtige Herausforderung entpuppte. Sie war jedoch in allen Belangen stärker! Lunge rollte kurz mit den Augen und mußte das dann im Gelächter der anwesenden Augenzeugen auch zugestehen...wirklich witzig.

So verging ein toller erster Tag leider mal wieder viel zu schnell...aber ein weiterer sollte ja noch folgen!

Teil II:

Der Tag des “Sportes”

Der Samstag begann nicht gerade verheißungsvoll. Über Nacht luden militante Biertrinker ihr Leergut ausgerechnet vor Dudes Zelt ab. Der musste zudem noch den Verlust seiner schönen Luftmatratze hinnehmen. BoKa wurde von einer geisteskranken Zecke ins Bein gebissen. Diese konnte erst nach einer mehrstündigen Operation mit einer Gabel aus dem Oberschenkel gegraben werden. Das ungewöhnlichste war jedoch, dass Tanne schon gegen zehn Uhr(!!!) aus seinem Zelt gekrabbelt kam. Morgens - wohlgemerkt. Völlig irritiert von diesem Anblick stellten alle Anwesenden ihre Uhren um fünf Stunden vor ;-) Die äußerst heißen Dortmunder waren eh schon seit 08.00 Uhr früh auf dem Rasen am einstudieren diverser Angriffsvarianten, damit wir endlich den langersehnten Sieg für die Bierstadt erringen konnten! Was macht man nicht alles für den warmen Hauch des Erfolges?

Es folgte ein reichhaltiges Frühstück, mit allem was der geneigte Eishockey-Fan so braucht. Da gab es sogar ein Schnittchen mit lecker Erdbeermarmelade, was “uns BoKa” sichtlich rührte. Frischen Kaffe gab's dank der mal wieder mit allem ausgestatteten Neusser- Mädels ebenso, wie Multivitaminsaft. Die “Oespeler Fraktion” stieg jedoch gar nicht erst auf andere Getränke um und gönnte sich mal gleich ein, zwei lecker Pilsken zum einstimmen. Unser Frühstückskönig war mal wieder “das Hägar”, der wie immer schwerstes Gerät auffuhr und enthusiastisch die “Gaben des Herrn” zelebrierte. Nach diesem Event-Frühstück bereiteten sich dann die Sportskanonen auf das obligatorische Fußballmatch zwischen Neuss und Dortmund vor. Es wurde zu einem mehrstündigen “Warmlaufen”, da sich das Spiel von Neusser Seite aus etwas verzögerte. Aber schließlich war es dann trotz aller Tricks doch soweit - man hörte abenteuerliche Geschichten von spätanreisenden Verstärkungen aus rheinischen Niederungen -. Allerdings benötigten die Neusser Sportsfreunde Unterstützung aus der Westfalen-Metropole, da man wie gesagt selbst leicht unterbesetzt war. Also erklärten sich Domme, “Headnut” Lunge und “Bleiente” Sibbi bereit ihre Neusser Kumpels tatkräftig zu unterstützen. Hier die Mannschaftsaufstellung beider Teams:

NEUSS: Ronny (mal hier, mal da), Domme (zentral, defensiv-kreativ), Daniel (eisenhart-gemeiner Manndecker), Hennef (Unterhaltungskünstler), Bleiente (Rechtsdraussen), Lunge (Linksunten)

DORTMUND: Gödy (Tor!!!), Milan (Holzfäller mit kanadisch-skandinavischer Karte oder so), der kleine Stefan (links), der große Stefan (überall und gemeingefährlich mit dem rechten Fuß), Dude (wo er gerade Lust zu hatte) und Boka (der antizipierende Mittelfeld-Alligator).

Das Spiel selbst ist schnell zusammengefasst: Dortmund spielte schön, Neuss sehr effektiv. Endstand 10:9 für Dortmund und damit der erste Sieg überhaupt vollbracht. Nach dem Spiel folgte ein weiteres Highlight, die Fan-WM. n Vierer-Gruppen wurde zunächst praktisch, später theoretisch gegeneinander angetreten. Daniel und Tanne organisierten diese Fan-WM genauso prächtig, wie Mickey und Udo im letzten Jahr. Neben bekannten Disziplinen gab's diesmal auch was ganz Neues: Das mit dem Eishockey sehr verwandte “Um-Die-Wette-Lochen”. Das war komisch. Natürlich durfte auch der allseits beliebte Fragebogen rund ums Thema Eishockey nicht fehlen. An den Sieger der Fan-WM kann sich der Autor dieser Zeilen leider nicht mehr erinnern, da er zum Zeitpunkt der Siegerehrung wieder phasenweise betrunken war.

Zum Ausklang des vor allem doch sehr sportlichen Tages, wurde noch etwas Fußball gespielt. Zwei bunt gemischte Mann-/Frauschaften hatten da noch jede Menge Spaß...na ja, bis Milan “O'Brian” wieder zulangte. Diesmal war Hennef der Doofe, den Milan gekonnt und fachgerecht auf den Rasen legte. Der musste verletzt passen und humpelte mit dickem Fuß und noch dickerem Hals vom Platz. Dumm gelaufen. Aber auch das familieninterne Duell Stefan gegen Daniela war zweifellos einer der absoluten Höhepunkte...

Auch dieser schöne Tag endete für einen Teil der Belegschaft am Lagerfeuer, wo die meisten jedoch den Mühen und der Plag des Tages Tribut zollen mussten und kaum noch die Augen offen halten konnten. Der andere Teil verbrachte den Abend in der Hütte, wo es ja noch so richtig lustig war, wie dem Autor berichtet wurde. Wie auch immer, der letzte Abend dauerte diesmal wohl nicht so lang. Viel kann der Autor jedenfalls nicht mehr dazu sagen...

Teil III:

Der Tag des “Ausklangs”

Der Sonntag begann mit der üblichen Morgenhygiene “eiskalt und erweckend” am Trog. Das die Nacht von Samstag auf Sonntag wieder ellenlang war, konnte man in den jeweiligen Gesichtern ablesen. Und das Sibbi und Domme im Frühtau das Leder schon wieder in allerfeinster Bearbeitung hatten, muß hier nicht extra Erwähnung finden! Nach gutem Frühstück mit allseitigem “Restepicken” stand der angebrochene Sonntag zuallererst einmal im Zeichen des Aufbruchs. Ja, war es denn schon wieder so weit? Verdorri....

Nach und nach löste sich die Zeltburg auf. Die 2-Nächte-Behausungen wurden abgebaut, wobei im Nachhinein jetzt kein Mensch weiß, wie lange Lunges Zelt eigentlich noch in der Eifel stand. Der Zeltplatz wurde von emsigen Helferleinchen vom Müll der letzten Tage befreit und natürlich gab es ein letztes gemeinsames geselliges Beisammensein. Dude und Hennef entdeckten ihre ganz eigene Art Special-Frühstück. Vater und Sohnemann Babic reichten nämlich lecker Wassermelonen und das nahmen die beiden Schwerverletzten des Wochenendes auch gleich mal zum Anlaß, dass erste “Neuss-Dortmunder-Wassermelonen-Wettfressen” abzuhalten. Es endete mit einem Unentschieden und einer geheimen Siegerehrung auf dem Plumpsklo...

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto zur Dokumentierung für die Nachwelt [TM] wurden dann die Pferde gesattelt und man machte sich auf den Heimweg. Bokas Sambabus hatte die üblichen Kaltstartkeilriemenquitschereien und man konnte nur beten, daß dieses lausig schrille Geheul in ziemlicher Herrgottsfrühe baldigst aufhören möge. Unnötig zu erwähnen, dass dann dort in der fahrenden “Meisterschaukel” ohne Unterlass bis nach Dortmund weitergesoffen wurde!

Das Wochenende war also wieder mal saugeil. Wir hatten wieder unendlich viele, geile Gespräche über unsern geliebten Sport, ließen manch` unvergessliche Erinnerung aufleben und tauschten naturgemäß unsere kontroversen Prognosen für die kommende Saison aus. Allein das geballte, anwesende “Fachwissen” ist schon ein fetter Grund auch 2003 in der Eifel dabei zu sein. Wo sonst, kommt man so schnell ´gewaltfrei´ zur völligen Übereinstimmung? [*LOL*]

Man darf sich also ab sofort wieder auf das nächste Jahr freuen und wirklich jedem nochmals ans Herz legen, sich dieses Event dann tunlichst nicht entgehen zu lassen. Und wer dann immer noch nicht mitkommen mag, dem ist dann sowieso nicht mehr zu helfen. Wer hier nicht mit dabei ist, ist selber schuld!

Bis denne!

DORTMUND-DUISBURG-NEV!!!

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